20.07.2007 - Stienen-Vertrag gibt der Behörde rechtlich keine Chance
20.07.2007, WELT
Der Vorsitzende des Tierschutzvereins steht nach einem umstrittenem Immobilien-Kauf auf Sylt stark unter Druck.
Das Landeskriminalamt ermittelt inzwischen wegen des Verdachts der Untreue. Kritik an Poggendorf kommt auch aus der Politik.
Pikant ist, dass die Stadt Hamburg rechtlich keinerlei Handhabe hat, das Finanzgebaren des HTV aufzudecken.
„Wolfgang Poggendorf hat bewusst darauf verzichtet, seinen Verein zu einem Zuwendungsempfänger zu machen“, sagte Hartmut Stienen, Pressesprecher der Gesundheitsbehörde, die mit dem HTV einen Leistungsvertrag zum Aufgreifen halterloser Hunde abgeschlossen hat.
Der Tierschutzverein erhält 1,6 Millionen von der Stadt. Nach zähen Verhandlungen hatte es HTV-Chef Poggendorf geschafft, weitere 60000 Euro von der Stadt einzustreichen. Begründung: Finanzielle Engpässe des Vereins.
