Januar 2007 - Poggendorf: Auf die Presse keine Lust mehr

Herr Poggendorf, 1. autokratischer Führer des Hamburger Tierschutzvereins (Rechtsexperte der Uni-Hamburg erklärt die letzte Wahl des Vorstands des Hamburger Tierschutzvereins als rechtswidrig) äußerte in einer Januar-Sendung 2007 des Hamburg Journals, dass er sich der Presse gegenüber nicht mehr äußern wollte, "weil er keine Lust mehr habe, sich vor der Presse zu äußern!"

Wie, bitte schön, kann denn sowas passieren?

Es gab nach dem 13.01.2007 zwei Fernsehsendungen über den HTV, die beide schwerwiegend Verdachte und Themen zum Inhalt hatten:

- Verschleierung der Vermögenslage

- Rechtswidrige Satzung

- Pauschalzuschüsse von der Stadt

- Diffamierung des Tierheims Schwarzenbek

- Mitgliedergängelung

- Fehlende Tranzparenz des Jahresgeschäftsberichts

- Rechtswidrige Verbote des Notizenmachens bei Einsicht von Vereinsmitgliedern in den Geschäftsbericht

- Kann ein so vermögender Tierschutzverein noch als gemeinnützig anerkannt werden/ verletzt die Stadt ihre Sorgfaltspflicht?

- usw. usw.

Nach dem 13.01.2007 gab es neben der Sendung im Hamburg Journal auch im NDR eine zu o.g. Themen.

Auf Rückfrage des Hamburger Abendblatts, dem Hamburg Journals und des NDR´s bei den Freunden "Hundearme Stadt" konnten wir eine erstaunliche Feststellung machen:

Es hieß, die SPD schweigt auf Rückfragen der Journalisten, die Behörde schweigt, Herr Poggendorf schweigt.

Dafür reden jetzt Rechtsexperten, der Bund der Steuerzahler in Hamburg, Mitglieder des HTV und ehemalige Mitglieder des HTV und der Rechnungshof, der die Abschaffung der Pauschalzuschüsse forderte!

Für mich als Systemtheoretiker ist folgendes interessant:

Die Verhandlungsposition der Stadt Hamburg gegenüber Herrn Poggendorf war denkbar schlecht:

Durch das neue Hundegesetz 2007 drohte wieder einmal die Massenenteignung von "Bürgern mit Hund" und die quälende Frage, wohin mit den Tieren, wenn Poggendorf einmal mehr sein Tierheim für die Aufnahme der eingezogenen Hunde schließt?

Ich habe die Information des Vergleichs der Wirtschaftlichkeit des Tierheims Berlin und Hamburg Anfang Januar 2007 auf der Homepage veröffentlicht.

Danach (nicht dadurch!) wollte sich keiner der Hundefreunde "Hundearme Stadt" mehr im Abendblatt äußern.

Da Herr Neubauer, Bund der Steuerzahler in Hamburg, die Forderungen an Zuschüssen von 1,9 Millionen € von Herrn Poggendorf dreist fand (Abendblatt berichtete), fand ich es nicht dreist, Herrn Neubauer am 13.01.2007 zu bestätigen (siehe Information von leinenlos an den Bund der Steuerzahler - Hamburg


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Thumser & Wierig, Hundelobby e.V.
Schützerinnen aller Hunde
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Wie ging es nach dem 13. weiter?

Nach diesem 13.01.2007 wollten unsere Freunde "Hundearme Stadt" nicht mehr mit den Journalisten reden (Motto: alles was ich Journalisten sage, könnte eines Tages gegen mich verwendet werden!), Herr Poggendorf schließt seine Tierheim-Pforten nicht mehr, die Stadt rechnet nicht mehr pauschal, sondern Tier-bezogen ab, spart ca 300.000 € im Jahr an Zuschüssen (viel zu wenig gespart!) und löst die Monopol-Stellung von Herrn Poggendorf als einziges Tierheim in Hamburg für Fundtiere auf.

Du würdest die Systemtheorie falsch verstehen, wenn du jetzt glauben würdest, dass ich glauben würde, dass meine Information an den Bund der Steuerzahler das bewirkt hätte!

Die einzige Schlussfolgerung, die ich ziehe, ist:

Am 13.01.2007 habe ich eine e-mail verschickt und nach dem 13.01.2007 ist viel passiert!

Herr Poggendorf wäre aber nicht Herr Poggendorf, wenn er nicht schon längst erkannt haben könnte, dass er viel Geld damit verdienen würde, wenn er die Verweildauer der Tiere von einst 45 Tagen, auf aktuell 54 Tage, dann vielleicht auf 75 Tage hochschrauben würde, was er als oberster Tierschützer Hamburgs natürlich niemals auch nur denken könnte!

Einfach gehen würde es schon, indem er z.B. die Abgabekriterien an neue Hundebesitzer noch weiter verschärft:

Poggendorf findet Hunde in Hochhäusern blöde

Wer über Herrn Poggendorf sagen würde, dass er die Abgabekriterien willkürlich setzt und sie abhängig von der Anzahl belegter Käfige (möglichst Vollauslastung) machen würde, würde den obersten aller Hamburger Tierschützer beleidigen und wer den obersten Tierschützer, den TOP-Tierschützer, den Besten der Besten, die absolute No. 1 beleidigt, muss mit 6.000 € Strafe rechnen (Tierarzt Dr. Dirk Schrader).

Nachzulesen im Hamburger Abendblatt:

Draußen wettert Poggendorf gegen Schrader: "Er hat rumgeeiert, er will die Welt verändern." Und: "Der Mann sollte mal in Urlaub fahren."