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20.07.2007 - Die Geister scheiden sich

20.07.2007, MOPO
TIERSCHUTZVEREIN
1995 wurde Wolfgang Poggendorf Geschäftsführer des Hamburger Tierschutzvereins - und von Anfang an schieden sich an ihm die Geister der Hamburger Tierschützer
STEPHANIE LAMPRECHT

Die Streitpunkte:
Die "Alleinherrschaft" des machtbewussten Geschäftsführers. Er hatte die Vereinssatzung ändern lassen, damit er in den Vorstand gewählt werden konnte. Er räumt auf: Eine Kritikerin, die sich etwa in Leserbriefen an die MOPO geäußert hatte, schloss Poggendorf kurz darauf aus dem Vorstand aus. Seit März 2006 ist er Erster Vorsitzender. Er war der einzige Kandidat.
Die horrenden Gebühren. Beispiel: 800 Euro kostet es, eine alte Katze abzugeben. 109 Euro, sie herauszuholen.
Die Verträge mit der Stadt. 1,6 Millionen Euro bekam der Verein jährlich für die Aufnahme von Fundtieren, Poggendorf wollte zwei Millionen. Die St
adt blockte ab, zahlt jetzt für jeden Fundhund 13 Euro am Tag. Poggendorf hatte 19,30 Euro berechnet.