Gesellschaftliche Folgen

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft

Beruflich mache ich Geschäftsprozess-Optimierung in komplexen Unternehmen.

Vor 15 Jahren lag der Schwerpunkt meiner Arbeit in Automatisierungskonzepten für betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme.

Immer häufiger kam es vor, dass Führungskräfte nicht führten, Fachkräfte das Unternehmen dominierten und die eigentlichen Führungskräfte waren.

In anderen Fällen wurden Geschäftsprozesse von korrupten Netzwerken dominiert.

Als Systemanalytiker hat man die Aufgabe, Prozesse zu verbessern.

Dazu ist es notwendig, dem Auftraggeber die Missstände zu visualisieren und Verbesserungsmaßnahmen vorzuschlagen.

Arbeitsprozesse neu zu organisieren und zu automatisieren ist für den erfahrenen Analytiker ein Kinderspiel, wenn man diese Aufgabe damit vergleicht, Machtverhältnisse, die sich schlecht auf die Organisation auswirken, zu verändern.

Wenn es darum geht, korrupte Netzwerke sichtbar zu machen und zu kommunizieren, ist das ein Himmelfahrtskommando.

Warum ich das schreibe?

Wenn ich über gesellschaftliche Folgen autokratischer Menschen und deren Kulturen schreibe, dann ist das keine graue Theorie, sondern Rückschluss aus jahrelanger Erfahrung in der Wirtschaftswelt, die in vielen Teilen auch auf Gesellschaftsprozesse übertragbar sind.

Folgen von Autokratie auf gesellschaftliche Organisationen

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft

Autokraten sind egomanische, egozentrische, skrupellose profitgierige Diktatoren ohne jedes Sozialempfinden, umgeben von einer Schar feiger, habgieriger, höriger Ja-Sager ohne eigene Persönlichkeitsstruktur und Rechtsempfinden).

Es ist nachgewiesen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Autokratie, Mobbing und Korruption besteht.

Anti-Korruptions- und Anti-Mobbinggesetze müssen her

01.12.2007
Anti-Korruptions- und Anti-Mobbinggesetze für Politik und Wirtschaft

Also gilt die Formel wachsende Demokratie = wachsender Wohlstand für alle und wachsende Autokratie senkt Wohlstand für die Allermeisten, bis auf die, die an den Selbstbedienungstöpfen des Staates und der Stadt dranhängen.

Mit Anti-Mobbing-Gesetzen machen wir Autokraten sprachlos, weil Mobbing ihre Kommunikationskultur ist.

Wie entwickeln Autokraten ihre Systeme?

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft
Autokraten-Vorgehensweise

Wenn Autokraten in Führungspositionen kommen, ist ihre Vorgehensweise immer gleich, egal, ob sie sich in der Wirtschaft, in den Parteien, in Staatsinstitutionen, in Gewerkschaften, Verbänden Kirchenorganisationen usw.eingenistet haben,

Untergang ist vorprogrammiert

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft

Autokratensysteme sind vorprogrammierte Untergangskulturen.
Wenn z.B. ein Karpfenkillerorganismus sich in einem Karpfenteich etabliert, wird ein Karpfen (einen Gesellschaft) nach dem anderen sterben, solange, bis kein Karpfen mehr da ist.

"Umkippen" einer demokratischen Kultur

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft
Politiker und Parteienmitglieder

Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die politische Kultur in Deutschland und Hamburg spürbar verändert.

Autokratie und Wohlstand stehen in einem direkten Zusammenhang.
In einer Autokratie haben bezogen auf die Gesamtzahl der Mitglieder einer Gesellschaft Wenige Wissen und Geld.

Parteibuch-Wirtschaft statt demokratischer Gestaltung

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft
Aus meiner systemtheoretischen Sicht wirkt das politische System in Hamburg wie ein fein und sorgfältig durchdachtes Selbstversorgungssystem (Systemische Kriminalität) von Parteimitgliedern, Killer- und Parasitentypen, die nur ein Ziel haben:

an die Geldtöpfe der Stadt heranzukommen und soviel und so lange wie möglich abzusaugen, egal ob dieses Absaugen mit Schulden zu finanzieren ist.

Einfalt statt Vielfalt

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft
Demokraten gestalten Leben aus dem Geist des "Sowohl-als-auch".

Autokraten entwickeln Leben, oder nennen wir es besser, Sterben, indem sie aus ihrer Inkompetenz heraus nur ein "entweder-oder" kennen.

So ist z.B. das Anti-Rauchergesetz in Hamburg Missgeburt eines autokratischen Denkes.

Aufblühen der Autokratie

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft
Ich lebe sehr gern in Hamburg, aber im Augenblick habe ich das Gefühl, dass es der ehemaligen DDR gelungen ist, die BRD zu integrieren und nicht umgekehrt!

Autokratische Vorgehensweisen im Großen

03.12.2007, Claus-Dieter Kraft

Die Kritik, die ich seit 2004 auf dieser Webpage bezüglich der Hundegesetzgebung und der autokratischen Hochkultur in Hamburg äußere, ist bezogen auf die aktuelle Wahl von Putin in Russland und die Kritik der Europäer an dem russischen Wahlverfahren, nahezu identisch, nur dass die autokratische Systematik in Hamburg nicht vielen transparent ist.

05.02.2008 - Kenia: Korruption und Rückfall in eine bestialische Kultur

05.02.2008, SPIEGEL-online
KENIA
Die Logik der Rache

Von Thilo Thielke, Chebilat

Im Schatten der politischen Krise werden in Kenia alte Rechnungen beglichen. Während Regierung und Opposition ergebnislos streiten, nutzen andere das Machtvakuum für Vergeltungsfeldzüge. Und plötzlich sieht das Land aus wie jeder andere korrupte Staat in Afrika.