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Hundegesetz - Bilanz

14.07.2007, Claus-Dieter Kraft

Heute ist Sonnabend, Temperaturen nahe 30 Grad Celsius, bin mit meiner Tochter Lisa und ihrem Freund auf dem Weg zu Rita, unserem Italiener "Al Vialle" in der Weidenallee, Familienbetrieb, Mama kocht selber, klassische italienische Küche, wie ich sie am liebsten mag.

In Eimsbüttel konnte man die Gehwege kaum benutzen, weil überall Hundekot lag.

Doch diese Zeiten gehören seit Ende des Jahres 2004 der Vergangenheit an.

Die Stadt Hamburg hat inzwischen über 12 Millionen Gassibeutel ausgegeben, in denen der Hundekot nun konsequent entsorgt wird.

Überall? Nein, musste ich mich von einem Bekannten belehren lassen.

Er wohnt in Wellingsbüttel, dort wo nicht wenige Menschen glauben, dass sie zu den sogenannten "besseren" Menschen dieser Stadt gehören.

Dort, so erzählte er mir, er, der sich wünscht, dass diese Stadt möglichst schnell hundefrei wird, liegt immer noch "diese Scheiße auf den Gehwegen".

"Du", sagte ich ihm, "sei getröstet, das Problem haben die Menschen aus Harvestehude auch, weil, "bessere" Leute kümmern sich nicht um "Scheißangelegenheiten"!

Auf dem Weg zum Italiener begegnen uns, wie immer, viele Hunde.

In der BILD steht heute am 14.07.2007 "Ab heute endlich wieder Sonne und 35 Grad"

Bei der Hitze habe alle Hunde, die uns auf dem Weg zum Italiener begegnen, ihre Mäuler weit aufgerissen und hecheln kräftig.

Das tun Hunde, weil sie so schwitzen, die innere Hitze über ihre Zunge und weit geöffneten Mäulern ableiten. Das ist ein systemischer Temperaturausgleich, den die Natur dem Hund zum Selbstschutz bei Hitze mitgegeben hat.

Nutzen alle Hunde diesen Selbstschutz-Mechanismus?

Nein, uns kommt ein Punk mit zwei Hunden entgegen. Einer seiner Hunde ist ein kniehoher schwarzer Hund, der hechelt nicht, hat sein Maul nicht geöffnet, Kopf stark gesenkt!?

Er trägt einen Maulkorb, so einen Riemen, der sein Maul so umschließt, dass er seine Zähne nicht mehr auseinander bekommt.

Herr Maas, Herr Dr. Dressel und Herr Fuchs (tierpolitische Sprecher der in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen Parteien) und wie sie noch alle von den Freunden "hundearme Stadt Hamburg" heißen, die dazu beigetragen haben, dass das Hamburger Hundegesetz grausame Wirklichkeit wurde.

Dieser schwarze Hund, der bei dieser extremen Hitze einen Maulkorb tragen muss, ist das Ergebnis Ihrens gemeinsamen öffentlichen und politischen Wirkens.

Ihre Behörde zieht nach einem halben Jahr Umsetzung des Hundegesetzes im Jahr 2007 eine positive Bilanz?

Wie kann irgendein Mensch eine positive Bilanz über die Wirkung eines Gesetzes ziehen, welches Lebewesen auf so eine widerwärtige Art foltert?

Denken Sie bitte in Zukunft immer daran, dass wenn es in Hamburg richtig Sommer ist, haben Sie dafür gesorgt, dass bestimmte Hunde nicht nur durch Leinenzwang und Maulkorb gequält werden, sondern bei diesen Temperaturen regelrecht einer Hitzefolter unterzogen werden.

17.07.07, Abendblatt
Durstige Haustiere

Hund, Katze, Hamster und Co. leiden besonders unter Hitze. Denn sie können sich nicht wie Menschen durch Schwitzen abkühlen, sondern allein durch Trinken oder auch Hecheln.

Deshalb ist die Flüssigkeitszufuhr für die Vierbeiner lebenswichtig, betont der Deutsche Tierschutzbund.

Er rät zudem Hundebesitzern, das Gassigehen auf die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen.
Hi

04.05.2008 - Hundegesetz: Bilanz einer "Bürgerin mit Hunden"

04.05.2008, e-mail an leinenlos.org
(Name ist leinenlos bekannt)
Wittenberger Strand

Message:
Hallo liebe Hundebesitzer(innen) und Hundefreund(e)(innen),
ich sitze hier heute abend und habe wieder mal sooooo einen HALS!!

Mein Name ist A. und ich habe 2 treue Gefährten, einmal den Ben (weisser Schäferhund/4Jahre) und den Luke (klitzekleiner Yorkimix/ 8 Monate).

05.02.2008 - 30 % weniger Beißunfälle

05.02.2008, Abendblatt
30 Prozent weniger Verletzte durch Hundebisse

Das Hamburger Hundegesetz zeigt offenbar Wirkung: Die Zahl der registrierten "Beißvorfälle" von Hunden ist seit der Einführung am 1. April 2006 deutlich zurückgegangen.

04.02.2008 - Behörde: Weniger Beißunfälle

04.02.2008, BGS
Weniger Beißvorfälle in Hamburg
Hundegesetz zeigt Wirkung: Rottweiler schnappen weniger zu

Am 1. April 2006 trat in Hamburg das Hundegesetz in Kraft. Die Anzahl der gemeldeten Beißvorfälle mit Hunden ist seitdem deutlich rückläufig. 2007 wurde die Zahl der Vorfälle gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich unterboten.

Mikrochip - Weniger Aussetzungen zur Urlaubszeit

Weniger ausgesetzte Tiere dank Registrierung - Schweiz als Vorbild
Eine Registrierung hilft, ein verlorenes Tier schnell zum Besitzer zurück zu vermitteln. Das ist allgemein bekannt. Denn durch den 15-stelligen Zahlencode ist eine eindeutige Identifizierung des Halters möglich.

Weniger bekannt ist, dass eben diese Identifizierung auch dazu beiträgt, dass weniger Tiere ausgesetzt werden.

24.07.2006 - Mehr ausgesetzte Hunde durch Hundegesetz

24.07.2006, NDR
Hamburg
Mehr ausgesetzte Tiere in Hamburg

Das Tierheim Süderstraße hat nach einem Bericht von NDR 90,3 in diesen Sommerferien bereits mehr Tiere aufgenommen als in den Vorjahresferien.

Behörden-Bilanz

05.07.2007, Pressemitteilung der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit

Zwischenbilanz zum Hamburger Hundegesetz

Ein halbes Jahr nach Ablauf der Übergangsfristen liegen erste Kennzahlen aus dem Hunderegister vor

Am 1. April 2006 ist das von der Hamburgischen Bürgerschaft einstimmig beschlossene Hundegesetz in Kraft getreten.

Hundedichte - Deutschland

27.07.07, mobil aktuell (Deutsche Bahn)
Statistik - Auf den Hund gekommen

Das deutsche Hunde-Dorado liegt im Ruhrgebiet und heißt Herne. Hier tummeln sich 136 Vierbeiner auf einem Quadratkilometer, gefolgt von Berlin und Oberhausen mit jeweils 113 Kläffern.