26.09.2007 - Unberechtigtes Kassieren für "Kampfhunde" NACH BRANDENBURG

20.09.2007, BILD
Falscher Handel mit Kampfhunden

Von Christian Kersting

Neuer Ärger für den Tierschutzverein.

Für die Vermittlung von sieben Kampfhunden nach Brandenburg kassierte er in diesem Jahr von der Stadt unberechtigt insgesamt 3.850 Euro (550 Euro pro Hund).

Nach Informationen der BILD ein Buchhaltungsfehler.

Bis Ende letzten Jahres bekam der Verein die 550 Euro Vermittlungsgebühr für jeden Kampfhund.

Nach dem neuen Vertrag mit der Stadt gibt´s das Geld nur noch für die gefährlichsten Beißer (Kategorie 1).

Die sieben Hunde, für die fälschlicherweise kassiert wurde, waren aber Kategorie 2 und 3.

Insgesamt vermittelte der Verein 595 Kampfhunde seit 2001 nach außerhalb.

Die meisten nach Brandenburg.

Dort werden sie in einer Hundeschule zu Wachhunden ausgebildet.

Nach dem Vertrag mit der Stadt muss der Verein pro Jahr 80 Kampfhunde im Tierheim Süderstraße unterbringen.

Zur Zeit sitzen dort schon 76 Beißer.

Einige schon seit Jahren.

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