08.08.2007 - Erfolgreiche Arbeit des HTV darf nicht gefährdet werden?

08.10.2007, Claus-Dieter Kraft

Die für das Hundegesetz 2006 und deren inhaltliche Ausgestaltung inklusive Bußgeldkatalog verantwortlichen Politiker, Behördenmitarbeiter, BILD-Journalisten u.a. betonen immer wieder, dass die gute Arbeit des HTV nicht gefährdet werden dürfe!

Betrachten wir die Arbeit des HTV unter der Herrschaft des Poggendorf seit nunmehr fast 10 Jahren von mehreren Standpunkten aus.

Tendenziöse Bewertung (genaue Zahlen sind nicht ermittelbar, Zahlen, die angegeben sind, sind der Presse entnommen, Trends basieren auf Pressemitteilungen):

- Entwicklung der HTV-Spendeneinnahmen: Stark rückläufigl

- Entwicklung der Mitgliederzahlen: von über 8000 auf unter 7000

- Vermögen: Schwund von 1999 bis heute: Millionen

- Anzahl vermittelter Tiere/ Jahr: konstant 10.000

- Kosten für Hundeabgabe/ Hundeentgegennahme: willkürlich aber ständig steigend

- Kosten für Steuerzahler: von ca. 220.000 auf 1,6 Millionen Euro

- Anzahl "Kampfhunde"-Vermittlungen in andere Bundesländer: 1999 nahe bei 0, 2000 - 2007: fast 600 (Bestand 2000: über 900)

- Image des HTV Ende 90er Jahre: schlecht (16 Jahre Kampf um Macht und Geld)

- Image des HTV heute: Prüfung auf Aberkennung der Gemeinnützigkeit u.a. schwerstgravierende Vorwürfe

- Initiator der Kampagne 2004 "Beißattacke: Große Hunde gehören nicht in die Stadt"

- Initiator des Begriffs des "Hochsicherheitstrakts" Tierheim Süderstraße

- Erzeuger des Verdachts der Hundequälerei im Hundehaus Süderstraße

- Verlängerung der Verweildauer von 45 Tagen auf 54 Tage

- Geldverschwendung, d.h. unwirtschaftliches Denken und Handeln

- Verdacht auf Veruntreuung von Vereinsgeldern

- Verdacht auf Lärmterror im Hundehaus

- u.v.a.m.

Objektiv betrachtet: Welche gute HTV-Arbeit meinen CDU-Fuchs, SPD-Dressel, Behörden-Stienen u.a.?

Unter guter Arbeit würde ich verstehen:

- Senkung der Anzahl Tiereingänge durch permanente Lobby-, Informations- und Aufklärungsarbeit von 10.000 in 1999 auf 7.000 in 2007

- Steigerung der Anzahl Mitglieder um 10 %

- Steigerung der Spendeneinnahmen um 20 %

- Senkung der Kosten/ Jahr 1999 - 2007 um 30 %

- - Informationsveranstaltungen in Kitas, Schulen-, Gemeindehäusern

- Beitrag zur Schaffung von staatlich anerkannten Berufen rund um Haustiere

u.v.a.m.

Meine These in der Studie Beißattacke ist, dass eine Anti-Hunde-Bewegung die Familienhunde abschaffen möchte und Hunde nur noch als Nutzhunde eine Existenzberechtigung haben.

Herr Poggendorf und sein von ihm zu einem autokratischen System umgestalteter HTV sind das Zentrum dieser Bewegung in Hamburg und werden dafür von Mitgliedern dieser Bewegung auf Kosten der Steuerzahler bezahlt, Hamburg "Kampfhunde"-frei zu machen und zu halten und, was die wachsende Pro-Hunde-Bewegung bisher verhindern konnte, nur noch Hunde in der Stadt sind, die nicht größer als eine Katze sind. Stichwort: Hundegesetz 2006, was ohne den HTV niemals hätte verabschiedet werden können.

Das Hundegesetz 2006 sorgt mittelfristig zur Senkung der Anzahl Hunde in Hamburg und anderswo, weil es die Hundehaltungsbedingungen qualitativ und quantitativ so verschlechtert hat.

Dafür und nur dafür feiern die genannten Herren aus Politik und Bürokratie Poggendorf und den HTV, heute in unseren Kreisen als Hunde-Töter-Vereinigung bezeichnet.

Oder kannst Du seit Poggendorfs Herrschaft irgendeine bemerkenswerte "gute Tierschutz-Arbeit" erkennen (s.oben)?

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