27.04.2008 - Dobbertin: Gegen die Kandidatur von Heitmann

27.04.2008, IG-Hundefreunde
An den Notvorstand des HTV
Herr Heinz Kourim und Herr Hauke Maschewski
Süderstrasse 399
Hamburg

Und an das Registergericht der Stadt Hamburg Caffamacherreihe Hamburg

Kopie an alle Medien in Hamburg und an alle involvierten Behörden und Dienststellen

Betreff: Neuwahlen des Vorstandes des Hamburger Tierschutzvereins

Sehr geehrter Herr Kourim und Herr Maschewski vom Notvorstand des HTV

und

Sehr geehrte Damen und Herren vom Vereinsregister die für den HTV VR 6007 zuständig sind,

ich beziehe mich auf meine Einschreibbriefe an Sie vom 20.04.2008 mit denen ich mich ganz speziell gegen die Kandidatur von Jan Heitmann ausgesprochen habe. Hiermit mache ich Ihnen noch einmal den gleichen Vorwurf, dass Sie das Bewerbungsschreiben von Jan Heitmann an die HTV-Mitglieder offenbar nicht geprüft haben sonst hätten Sie den Text dieser Bewerbung nicht durchgehen lassen dürfen.

Ich habe Ihnen Beweisunterlagen dafür mitgeschickt dass Jan Heitmann freier Mitarbeiter beim HTV war und welche riesen Summen er beim HTV verdient hat von (2004 bis 2007 140.000 Euro). Und dieser Abkassierer will jetzt ehrenamtlicher 1. Vorsitzender des HTV werden. Diese Tatsache hat Jan Heitmann in seiner Bewerbung verschwiegen.

Das nenne ich eine arglistige Täuschung der Mitglieder. Und das dürfen Sie nicht dulden, meine sehr geehrten Damen und Herren. Wenn Jan Heitmann unter diesen falschen Voraussetzungen gewählt werden sollte und diese Forderung weiterhin an den HTV stellt dann würden Sie sich mitschuldig machen.

Die Hauptempfänger dieses Schreiben vom Notvorstand und vom Registergericht sind doch alle Juristen. Also frage ich Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren können Sie es mit Ihrem juristischen gewissen verantworten wenn Jan Heitmann mit Ihrer Hilfe durch arglistige Täuschung zum Vereinsvorstand gewählt werden sollte. Wie weit geht Ihre juristische Verantwortung in einem solchen Fall?

Heute kann ich Ihnen nun eine weitere Story über Jan Heitmann und Wolfgang Poggendorf erzählen die schon vor ein paar Jahren von den beiden selbst geschrieben wurde und heute immer noch auf der Homepage des HTV verbreitet wird.

Meine Frage dazu lautet: Meine sehr geehrten Damen und Herren vom Notvorstand prüfen Sie eigentlich nicht was auf der Internetseite des HTV verbreite wird?

Hat Jan Heitmann immer noch die Möglichkeit im Internet für den HTV zu schreiben und zu werben? Haben Sie meine Herren vom Notstand das nicht verhindert?

Wie ich feststellen konnte haben auch andere HTV-Mitglieder an Sie geschrieben und Ihre Kritiken und Forderungen angebracht. Das Mitglied Irmgard Töpelmann hat dem Notvorstand am 15.04.2008 aufgefordert den Artikel von Heitmann und Poggendorf aus dem Internet zu nehmen in dem Tierpark Hagenbeck und die Stadt Hamburg kritisiert werden weil die Stadt Hamburg einen Zuschuss von 4,5 Mio. Euro gegeben hat für den Bau eines neuen artgerechten Hauses für die Menschenaffen.

Im Jahre 2006 hat der HTV einen noch viel rigorosere Behauptung aufgestellt mit den Worten „die Tierparks sind riesige Gefangenlager für Tiere die nicht einen Cent Unterstützung verdienen“.

Und nun sehen Sie sich einmal an wie die Artikel von Jan Heitmann aussehen für die er 140.000 Euro kassiert hat! Die Honorare für Heitmann und Poggendorf werden aus den Mitgliedsbeiträgen bezahlt und aus den Millionen-Subventionen der Stadt Hamburg für den HTV. Aber der HTV hat ja im Internet behauptet:

"Geben Sie nur dem HTV Ihre Spenden, bei uns ist alles offen und klar und durchsichtig. Hier können Sie sehen wo Ihr Geld bleibt."

Und wo ist das Geld geblieben? Unter anderem bei Jan Heitmann (siehe oben). Und der Artikel den Heitmann und Poggendorf zusammen über Hagenbeck geschrieben haben stand am 24.04.2008 immer noch auf der Homepage des HTV.das nenne ich „finanzielles Gestrüpp“.

Wie weit sind Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren schon in dieses Gestrüpp eingedrungen?

Wollen Sie nun mitschuldig daran sein wenn eventuell unter der Leitung von Jan Heitmann beim HTV alles so weiter läuft wie bisher? Oder glauben Sie daran dass Heitmann in Zukunft ehrenamtlich also ohne Besoldung beim HTV arbeiten wird? Ichjedenfalls glaube nicht daran.

Jetzt können Sie sich auch vorstellen warum die Staatsanwalt des HTV Poggendorf, Weckel uns Elsen ermittelt. Und bereits einen Beitrag von 179.000 Euro vom Privatkonto des Wolfgang Poggendorf beschlagnahmt hat.

Ich hatte Sie um Beantwortung meines Einschreibebriefes gebeten die ich nicht bekommen habe. Auch das HTV-Mitglied Irmgard Töpelmann hat keine Antwort erhalten auf die Forderung dass Sie den Artikel von Heitmann und Poggendorf aus der Homepage des HTV entfernen soll wo er am 24.04.2008 immer noch zu lesen stand.

Ich hoffe dass ich nun auf mein Schreiben eine Antwort von Ihnen erhalte und verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung

Hildegard Dobbertin

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